02.11.2013 FCE I - KAV Mansfeld

Spitzenkampf zwischen Aufsteigern

Der 1. Kampf zur Rückrunde in der 1. Bundesliga hielt das Duell der beiden Aufsteiger, Aue und Mansfelder Land, parat.
Die Gäste aus Sachsen-Anhalt brachten ihr derzeit stärkstes Aufgebot mit ins Erzgebirge und gewannen somit folgerichtig mit 10:21.
"Wir haben alles versucht. Aber Mansfeld mit mehreren nationalen und internationalen Meistern war einfach stärker." betrachtete Trainer Björn Schöniger nüchtern das Resultat und war mit dem Engagement seiner Kämpfer durchaus zufrieden.
Vor allem in der ersten Halbzeit merkte man den Veilchen an, dass man an die Überraschung fest glaubte, den Favoriten ins Wanken zu bringen. Fliege Pierre Vierling (55kg) machte schon in den ersten Minuten alles klar, um mit Rollen und Abreißern gegen Christian Borgwardt technisch überlegen zu gewinnen. Mit dem Wechsel der Stilarten musste nun Kapitän Nico Schmidt im ungeliebten freien Stil antreten. Gegen Robert Glor spielte er vorallem seine physischen Vorteile aus, um zu einem hart erkämpften 4:2 Erfolg zu kommen. Mit den selben Vorzeichen startete auch David Borsos, der bis 60kg auf den Deutschen Meister Emanuel Krause traf. Dafür lieferte der Ungar in Auer Diensten einen respektablen KAmpf hin und ließ lediglich 2 Zähler auf das Konto das Gäste zu.

Bis 96kg folgte dann das Duell der Veteranen. Olrik Meissner in blau gegen Aues Attila Batky. Zusammen standen nun mehr als 80 Jahre auf der Matte und Attila präsentierte sich in seinem 1. Kampf der Saison als der taktisch Clevere und siegte knapp mit 1:0. Vor der Pause musste sich Jan Hocko im Limit bis 66kg klassisch seinem Landsmann Ondrej Ulip knapp geschlagen geben, gab dank jedoch nur ein 1:2 ab.

Nach der Pause spielten die Gäste ihre individuellen Stärken aus. Steve Brylla (66kg) und Willi Wendel (84kg) mussten sich gegen die starken Freistiler Bienkowski und Rau vorzeitig geschlagen geben. Und auch in den klassichen Duellen mussten die Auer Thätner und Madarasi trotz harter Gegenwehr knappe Niederlagen in Kauf nehmen. Bezeichnend dafür der letzte Kampf: Für den FCE ging der bislang der stark aufringende Sandor Töszer auf die Matte. Doch Mansfeld präsentierte keinen Geringeren als den Juniorenweltmeister Magomedmurad Gadzhiev auf der Matte, der den Auer immer wieder Punkte abnahm und vorzeitig gewann.