12.10.2013 FCE I - ASV Mainz

Sympathien gewonnen bei 14:22 Niederlage in Mainz

Bei aktuellen Deutschen Meister ASV Mainz mussten sich die Bundesligaringer des FC Erzgebirge Aue am gestrigen Samstag erwartungsgemäß geschlagen geben. Doch das „Wie“ imponierte sogar die Fans des Gastgebers aus Rheinland-Pfalz. Mit einer kämpferischen Teamleistung kämpften die Veilchen um jeden kleinen Punkt und kamen somit zu einem beachtlichen 22:14 aus Sicht der Mainzer.
„Der Teamgeist ist grandios in unserer Truppe, hier kämpft jeder für den Anderen und so können wir auch hier erhobenen Hauptes von der Matte gehen.“ bilanzierte Cheftrainer Björn Schöniger.
Nach den ersten 3 Duellen musste man sich überrascht die Augen reiben, als die Erzgebirger mit 10:1 in Führung lagen. Routinier Pierre Vierling (55kg) hatte seinen jungen Widersacher Marco Weber zu jeder Zeit im Griff und siegte ebenso technisch überlegen wie Kapitän Nico Schmidt (120kg) der den gewiss nicht schlechten Ugur Dogan hin und her rollte und bereits nach 2:28min als vorzeitiger Sieger feststand. Dem ganzen setzte David Borsos (60kg) noch eins drauf, als er gegen Ilir Sefaj einen Rückstand noch in einen 5:3 Punktsieg umwandelte. „Das war kämpferisch eine ganze starke Leistung von David.“ so Schöniger.
Nachdem die Freistiler Steve Brylla (66kg) und Jozef Jaloviar (96kg) erwartungsgemäß auf verlorenem Posten standen gingen die Veilchen sogar mit einem Punkt Vorsprung in die Halbzeitpause. Aues Gabor Madarasi (84kg gr.-röm.) bewies dann erneut seine aufsteigende Form, als er gegen den deutschen Topringer Pascal Eisele taktisch clever mit 2:1 gewann. Im freien Stil des selbigen Limits überraschte auch Willi Wendel seinem Kontrahenten gleich zu Beginn mit 2 tollen Rollen, ehe er sich geschlagen geben musste. Nachdem die Auer Youngster Tim Pistorius (74kg Fr.) und Max Seidler (66kg gr.-röm.) trotz guter Gegenwehr ihre Duelle verloren, konnte im letzten Kampf des Abends Tibor Fekete die Auer Anhänger jubeln lassen. Gegen Ismail Baygus fuhr er einen nie gefährdeten 2:0 Punktsieg ein.