26.10.2013 Aue II-Apolda

„Deutsche Eiche“ Apolda- FCE Aue II 15:12

Alt gegen jung so lautete das Motto beim Auswärtskampf der Auer Oberligamannschaft in Apolda. Mit einem Durchschnittsalter von 45,8 Jahren stand bei den Thüringern Erfahrung pur auf der Matte. Dagegen setzten die Auer, bei einem Durchschnittsalter von 21 Jahren, auf den Vorteil der Jugend. Der mit 27 Jahren älteste FCE- Kämpfer(Michael Weidlich) war genauso alt wie der jüngste Ringer der Gastgeber (Stephan Trautvetter).
Beide Teams konnte die Klasse bis 50kg/GR nicht besetzen. Im ersten Kampf des Nachmittages standen sich dann der 120kg-Mann Bernd Zornow und unser Peter Kunath (120kg/FS) gegenüber. Peter gelang es auf Dauer nicht den 30kg- Gewichtsunterschied zu kompensieren und unterlag in der 2. Runde vorzeitig. Danach begannen die hausgemachten Probleme der Erzgebirger. Roy Gläser und Kevin Stegert erschienen mit Übergewicht zum Wettkampf, somit war Mannschaftsleiter Lutz Gerber zum improvisieren gezwungen. Als Quintessenz blieb nur das Limit bis 55kg/FS unbesetzt zu lassen und Roy musste in der Klasse bis 60kg/GR starten . Diese vier verschenkten Punkte sollten am Ende das Zünglein an der Waage sein. Maximilian Kirmse (96kg/GR) hatte eigentlich einen anderen Gegner erwartet. Der Apoldaer Rainer Müller stellte auf Grund seines Alters (55) und seines geringen Gewichtes (78,2kg) keine besondere Herausforderung dar. Nach 45 Sekunden war der Kampf auch vorzeitig beendet und Max wurde zum Sieger durch Technische Überlegenheit erklärt. Roy Gläser musste sich nach einer Kopfschleuder seines Widersachers, Andreas Lindner, mit einer frühen Schulterniederlage abfinden. Dafür revanchierte sich Michael Weidlich (84kg/FS), der Matthias Darnstedt genauso schnell auf beide Schultern legte.
Max Seidler (66kg/FS) musste nun unbedingt gewinnen, um die Auer Chancen am Leben zu erhalten. Er ging auch von Beginn an in die Offensive konnte dadurch auch eine 3:0 Pausenführung sichern. Nach einem Beinangriff verschaffte er sich den entscheidenden Vorteil. Nicht zum ersten Mal nutzte er die „Zange“ zum Schultersieg. Wie in Altenburg musste nun Tim Pistorius (74kg/GR) den finalen Kampf bestreiten. Beim Stand von 12:12 ging es um den Gesamterfolg. Leider kam Tim nie richtig in den Kampf. Meist war er im Rückwärtsgang und unterlag letztendlich mit 0:3- Mannschaftspunkten.
Es bleibt am Ende eine unnötige Niederlage die der Eine oder Andere zum Nachdenken nutzen sollte.