09.04.16 Gerda und Thorben ganz stark

Beim 13. Wolfgang-Bohne-Gedenkturnier in Thalheim am 09.04.2016 gingen für den FCE Aue sechs Kämpfer auf die Matte. Die besten Leistungen brachten Gerda Barth in der Gewichtsklasse bis 56Kg der weiblichen Jugend und Thorben Ebert in der Gewichtsklasse bis 31Kg der Jugend D. Gerda Barth hatte allein fünf Kämpfe zu bewältigen um sich Platz 1. zu ergattern. Im ersten Kampf hatte Sie gegen Katerina Seda aus Tschechien wenig Probleme und konnte nach hoher Punktführung auf Schultern gewinnen. Im zweiten Kampf gegen die Österreicherin Carina Schimböck und im dritten Kampf gegen Madlen Nürnberger aus Werdau konnte Sie zwei sichere hohe Punktsiege einfahren. Im vierten Kampf gegen die ebenfalls aus Tschechien stammende Adela Vrtakova hatte Sie alle Hände voll zu tun. Doch Gerda rang gegen Ihre körperlich starke Gegnerin sehr clever und holte auch hier Punkt um Punkt und wurde Sieger. Im letzten Kampf sollte es allerdings sehr eng zu gehen. Gerda kämpfte sehr konzentriert und lies bis zu einer halben Minute vor Schluss eigentlich nichts mehr anbrennen. Doch Ihre sehr unangenehme Gegnerin Nela Kubikova lies nicht locker. Gerda führte mit 6:2 Punkten als Ihre Gegenüber noch einen Angriff ansetze und Gerda ind die gefährliche Lage fiel. Glück für Sie das hier der Mattenrichter Winfried Wagner aus Werdau bei der Ausführung nur auf Bodentechnik entschied und damit nur 2 Punkte auf das Konto der Tschechin ging. Allerdings musste Gerda versuchen bis zum Schluss nicht auf Schultern zu gehen. Schließlich rettete Sie der Schlusspfiff und damit war die Goldmedaille auch mit etwas Glück sicher aber verdient,weil Sie in dieser Gewichtsklasse einfach die beste Ringerin war so Nachwuchschef Sylvio Mehlhorn. Größter Gewinn war aber auch das Sie an diesem Tage in der weiblichen Jugend zur besten Kämpferin gekürt wurde. Auch Thorben Ebert holte sich die Goldmedaille in seiner mit 18 Mann besetzten Gewichtsklasse ab. Entscheidend war aber einfach an diesem Tage das "Wie" und das machte er einfach klasse. Gleich im ersten Kampf und das war wohl auch das entscheidende ging es gegen Jugendligamannschaftskamerad aber auch Angstgegner Johannes Adler aus Markneukirchen. Thorben war am Anfang etwas unsicher und lag zur Pause 1:4 hinten. Nach der Pause war er sehr konzentriert, startete starke Beinangriffe und konnte jeden Angriffsversuch des Vogländers abwehren. Letztendlich stand es 10:4 für Thorben und die größte Hürde war genommen. Das merkte man auch in den nächsten drei Poolkämpfen. Thorben war gut drauf , kämpfte hochkonzentriert und setzte die Vorgaben der Trainer Sylvio und Sören Mehlhorn um und konnte jeweils nach hohen Punktführungen auf Schultern und technischer Überlegenheit gewinnen. Dann stand er im Finale um Platz eins und auch hier holte er sich überraschend souverän den Sieg. Gegen den Tauchaer Wilhelm Funk hatte es schon einmal eine derbe klare Niederlage vor nicht allzulanger Zeit gegeben. Doch Thorben war heute einfach zu stark und schulterte seinen Gegner bei einem Stand von 12:2 Punkten. Jeweils einen vierten Platz belegten Finn Weiß in der Gewichtsklasse bis 29Kg der Jugend D und Tony Lehman in der Gewichtsklasse bis 46Kg der Jugend C. Finn konnte drei Siege für sich verbuchen doch Im Poolfinale kamen Unglück und zweifelhafte Kampfrichterentscheidungen zusammen und er unterlag gegen den Berliner Max Foerster knapp mit 8:10 Punkten. Im Finale um Platz 3. und 4. war einfach die Luft raus und Finn ging noch kurz vor Schluss auf Schultern. Tony Lehmann musste in seinem Pool gleich im ersten Kampf gegen einen starken Sportler aus Tschechien eine Niederlage hinnnehmen konnte aber gegen Benito Kleinfeld aus Weißwasser einen Sieg verbuchen. Im Kampf um Platz 3. merkte man Ihm allerdings seine Verletzungspause vor einem Monat an. Tony fehlte einfach der Saft um gegen den starken Tschechen Dominik Kalisky zu bestehen so das er diesen Kampf auf Schultern verlor. Weiterhin gingen für den FCE Leif-Ansgar Ebert und Slava Fedosenko an den Start. Leider konnte Sie nach starken kämpferischen Leistungen keine Siege für sich verbuchen. Dieses Turnier war wie immer ein Mammutturnier mit ca. 350 Kämpfern unter anderem aus Polen, Tschechien, Österreich und weiten Teilen Deutschlands welches aber wieder durch die Thalheimer Organisatoren reibungslos durchgeführt wurde. Wenn man hier bei einer teilweisen Besetzung von 20 Mann pro Gewichtsklasse unter den Top 6 kommt ist dies schon eine super Leistung und kann sich sehen lassen.