10.09.2016 FCE I - WKG Pausa/Plauen I

Auf neuer Matte alte Stärke gezeigt!

Erster Heimkampf erster Sieg. Und das auf einer neuen Ringermatte. Dabei hatte Coach Björn Schöniger vor dem Kampf durchaus Sorgenfalten auf der Stirn, denn mit Bence Kovasc meldete sich ein starker Kämpfer krankheitsbedingt ab. Für ihn sprang kurzfristig Roy Gläser ein.

Das erste Duell bestritten Kirk Reimer (57kg-FS) und Adam Gorzynski. Kirk war dabei ständig in die Defensive gedrängt und unterlag klar nach Punkten. Trotzdem landeten 4 Punkte auf dem Auer Mannschaftskonto, da der Pole mit Übergewicht angereist war. Nico Schmidt (130kg-GR) hatte danach mit dem hoch aufgeschossenen, aber deutlich leichteren Felix Kästner wenig Mühe und siegte technisch überlegen. Roy Gläser (61kg-GR) stellte sich beherzt in den Dienst der Mannschaft, leider konnte er seinen Gewichtsnachteil nicht kompensieren und unterlag auf Schultern. Eine Starke Leistung zeigte Mateusz Filipczak (98kg-Freistil). Im Duell mit seinem polnischen Landsmann, David Peplowski, drehte er nach der Rundenpause auf und erkämpfte Punkt um Punkt. Am Ende fehlte ein einziger Zähler zur technischen Überlegenheit. In der Vergangenheit waren Duelle zwischen Philipp Herzog und dem Polen Erik Mai immer eine knappe Angelegenheit. Auch diesmal war es hart umkämpft, aber mit dem besseren Ende für den Gast aus dem Vogtland. Nach der Pause musste Neuzugang Chris Schneider (86kg-GR) die technische Überlegenheit des Nationalmannschaftsringers, Maximilian Schwabe, anerkennen. Im Anschluss brachte Christoph Bast (66kg-Gr.-Rö.) die Veilchen- Ringer endgültig auf die Siegerstraße. Er musste sich den Erfolg über den diesjährigen Dritten der Junioren- DM, Paul Fischer, aber hart erkämpfen. Mit seiner Spezialtechnik, dem Ausheber, gelang ihm dieser aber gewohnt spektakulär. Am Ende landete er einen ungefährdeten 7:0/2:0- Punktsieg. Robert Olle (86kg-FS) tat sich gegen den kompakten Zalik Sultanov schwer und musste eine Punktniederlage hinnehmen. Brian Bliefner erfüllte seine Aufgabe routiniert und besiegte Kevin Lucht knapp aber verdient mit 2:0/1:0. Für das Sahnehäubchen sorgte im letzten Kampf des Abends Krizstian Jäger (76kg-Gr.-Rö.). Ständig im Vorwärtsgang zermürbte er den gewiss nicht schlechten Felix Pflaugner förmlich. Gegen die explosiven Bodentechniken des sympathischen Ungarn war an diesem Abend kein Kraut gewachsen. Als Höhepunkt legte er den Pausaer, unter dem Jubel der begeisterten Zuschauer, noch auf beide Schultern.

Endstand 18:12