Wissenswertes zu Jugendkämpfen

Die Jugendliga hat eigene, ganz andere Gesetze wie ein Einzelkampf innerhalb eines Wettkampftages. Gleichzeitig ist die Liga ein gutes Sprungbrett für den Nachwuchs sich zu profilieren.
Innerhalb des Ringer- Verbandes Sachsen ist man stolz, eine solche Jugendliga im Meisterschaftsgeschehen zu haben.
Anfang Mai hatten wir die Gelegenheit mit Nachwuchstrainer Joachim Mehlhorn ein kurzes Interview zur Landesliga zu führen.

FCE Ringen: Der FCE stellt 2014 seit einiger Zeit wieder eine Jugendmannschaft. Wie kam es dazu?
Mehlhorn: Vor ca. 3 Jahren hatten wir eine eigene Jugendmannschaft mit den Kindern die heute 13/14/15 Jahre alt sind. Dies hat uns als FCE und den Kindern sehr viel gebracht. Jetzt wo wir wieder im Nachwuchs gut aufgestellt sind haben wir der Anfrage von Markneukirchen, eine gemeinsam Mannschaft zu stellen, gern zugestimmt. Wir ergänzen uns in den unterschiedlichen Gewichts- und Altersklassen sehr gut. Es ist auch für unsere Nachwuchsringer sehr gut und bringt ihnen  viel an Motivation und Erfahrung wenn sie jedes Wochenende einen Kampf haben.

FCE Ringen: Haben die Kinder dann wirklich jedes Wochenende Wettkämpfe?
Mehlhorn: Nein! Normalerweise geht die Saison von August bis Dezember im Ringen. Aber in der Jugendliga ist es so geregelt, dass auch Turniere stattfinden. Das heißt, dass auch an einem Samstag einmal gegen zwei oder drei Mannschaften gerungen wird. Es ist also etwas anders als in der Bundes- oder Oberliga.

FCE Ringen: Wo ist das Gebiet in welchem unsere Mannschaft kämpfen wird und wer sind ihre Gegner?
Mehlhorn: Wir sind in der Jugendliga Sachsen. Unsere Gegner sind Greiz, Pausa/Plauen, Lugau/Thalheim, Weißwasser/Dresden und Werdau. Alles sehr interessante Gegner!

FCE Ringen: Wo steht unsere Mannschaft in diesem doch sehr hochklassigen Liga?
Mehlhorn: Wir können auf alle Fälle einen  guten Platz im Mittelfeld erreichen! Aber unsere Jungs sind  motiviert, so dass wir vielleicht auch für Überraschungen gut sind.

FCE Ringen: Wie viele Kämpfer stellt der FCE und wie ist die Verteilung in den Klassen mit Markneukirchen geregelt?
Mehlhorn: Es ist so vereinbart, dass jeder der in seiner Altersklasse das Gewicht hat auch kämpfen soll. Wir selbst werden ca. 10 bis 14 Kinder stellen können. Dies betrifft die E Jugend bis zum ersten Jahrgang der A Jugend. Also ein relativ großer Rahmen den wir bieten können.

FCE Ringen: Wo siehst Du den Stellenwert einer solchen Jugendliga?
Mehlhorn: Sehr hoch! Weil die Kinder sich auf eine solche Liga sehr freuen. Sie lieben den direkten Vergleich und  haben aber trotzdem das Mannschaftsgefühl. Einer kämpft nicht nur für sich sondern genau wie die Großen für die Mannschaft und das Mannschaftsergebniss. Trotzdem kann sich jeder selbst profilieren und anbieten für die späteren Aufgaben in der Männermannschaft.



FCE Ringen: Das klingt nach einem eindeutigen Bekenntnis zum eigenen Nachwuchs?
Mehlhorn: Natürlich! Ohne eigenen Nachwuchs kann eine Mannschaft nicht existieren. Nachwuchsarbeit ist das wichtigste was im Sport gemacht werden muss. Denn nur Kaufen, das können die wenigsten Vereine. Außerdem ist ein Verein auch immer ein Stück Heimat, eigene Leute aus der Region und unsere jungen Kämpfer haben das teilweise auch schon verinnerlicht. Sie haben schon einen Stolz für ihren Verein entwickelt der dem eines Kämpfers in der Männermannschaft in nichts nachsteht.

FCE Ringen: wir bedanken uns für die offenen Worte und wünschen den Kindern und Jugendlichen in der Landesliga Sachsen viel Erfolg.
(Sven Leistner)